Friends of Hope
  MacchiatoCoca
 

Macchiato & Coca
Portrait

Name Macchiato & Coca
Geschlecht weiblich (kastriert)
Geboren ca. 2007
Fell Sonderfarbe hell & iltis
Herkunft Abgabe / privat
Charakter Macchiato liebt es Bälle zu klauen, sehr freundlich aber kein Kuscheltier.
Coca ist absolut quirlig, noch extrem verspielt und ein kleiner Rockzipfelhänger
Vermittlungsstatus werden nicht mehr vermittelt - suchen Paten


Lara und Pia Rohmann, sowie auch Selina Baß haben Patenschaften für Coca und Macchiato übernommen!
Vielen Dank!!



12.10.2015 - Abschiedvon Macchiato 

Nun müssen wir schweren Herzens auch von Macchiato Abschied nehmen. So kurz nach Coca tut es natürlich doppelt weh. Denn unsere allerersten Patenfrettchen der Friends of hope waren natürlich etwas ganz Besonderes. Wir hoffen, dass sie jetzt wieder zusammen sein können. Mit ganz vielen ihrer geliebten Kuschelschaffelle. Wir sind unglaublich stolz, was die Maus alles mit uns zusammen geschafft und erlebt hat. Ihre Blindheit hat sie super gemeistert und sich trotz ihres Alters nochmal richtig aufgerappelt und ist zu einem supertollen Frettchen aufgeblüht. Auch ohne etwas zu sehen, hat sie jede Kletterherausforderung gemeistert um auf den höchsten Kuschelplatz zu kommen. Wir werden Dich sehr vermissen kleines Hühnchen.



Was heißt Sterben?

 

Ich stehe an einem Ufer. Ein Boot segelt in der Morgenbrise und steuert aufs offene Meer. Es ist ein herrlicher Anblick und ich stehe da und sehe ihm nach, bis es zuletzt am Horizont verschwindet und jemand neben mir sagt: "Jetzt ist es nicht mehr da." - Nicht da? Wo dann? Nicht da für meine Augen, das ist alles. Die Ferne, das Nicht-da-sein sind auf meiner, nicht auf seiner Seite.

 

Und gerade in dem Moment, da hier, neben mir, einer sagt "Jetzt ist sie nicht mehr da", gibt es andere, die sie kommen sehen und andere Stimmen rufen freudig aus: "Da ist sie!"

Und das heißt Sterben!

 

Autor leider unbekannt

 

 

15.07.2015 - Abschied von Coca

Nach fast neun Jahren verabschieden wir uns von unserer Coca. Wir freuen uns über die Zeit die wir mit ihr hatten und dass sie, nach dem katastrophalen Zustand, in dem sie zu uns kam, doch noch eine schöne Zeit bei uns verbringen durfte. Mit ganz viel Kuscheleinheiten und Leckerchen.

Wir werden dich nie vergessen!



Je schöner und voller die Erinnerung;
desto schwerer die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual
der Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne
nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

 Dietrich Bonhoeffer




07.01.2015 – Coca und Macchiato sind wieder da und suchen Paten!

Manchmal ist das mit dem Nachvollziehen wirklich keine einfache Sache und wir haben das Gefühl, die Frettchen manchmal eher zu verstehen als unsere eigenen Artgenossen … Leider müssen wir uns mit manchen Gegebenheiten einfach abfinden. So auch in diesem Fall. Coca und Macchiato sind knapp ein Jahr nach der Vermittlung wieder zurück.

Aufgrund des Alters und der gesundheitlichen Zustände der beiden, sehen wir allerdings davon ab, die beiden erneut zu vermitteln. Auf unserer Pflegestelle in Heppenheim, haben die beiden Mäuse Anschluss in einer „Seniorengruppe“ gefunden und werden nun für ihre restliche Zeit liebevoll betüddelt und entsprechend medizinisch versorgt!

Daher suchen wir nun liebe 2-Beiner die uns mit einer Patenschaft für die Süßen finanziell unterstützen möchten!

Ihr wollt eine Patenschaft übernehmen? Dann schreibt einfach an Frettchenhilfe@Friends-of-Hope.de oder meldet Euch über das Kontaktformular.

Weitere Informationen zum Thema Patenschaft findet ihr unter dem Menüpunkt
"Patenfrettchen".

Coca und Macchiato sagen Danke!




14.03.2014 - Der große Tag

Heute war der große des Tag des Abschieds! Nach der langen Zeit und allem was wir mit den beiden Mädels durch gestanden haben, war es nicht einfach "auf Wiedersehen" zu sagen. Dennoch freuen wir uns unheimlich für Coca, Macchiato und natürlich ihre neue Dosenöffnerin und wünschen den dreien noch ganz viel gemeinsame Kuschel- und Spielstunden




12.03.2014 – Happy End in Sicht

Coca und Macchiato haben sich weiterhin gut erholt und prächtig entwickelt! Mittlerweile konnten die beiden Schnecken auch geimpft und gechipt werden. Wir sind sehr stolz auf die beiden Mäuse und darauf, dass wir wohl die richtigen Entscheidungen getroffen und Macchiato nicht aufgegeben haben! Es ist einfach nur wunderschön zu sehen wie die beiden Senioren-Mädels vor Lebensfreude strotzen und Blödsinn im Kopf haben

Und nun zu der schönsten Nachricht überhaupt: Die beiden dürfen am Freitag in ihr neues Zuhause umziehen! Ein ganz lieber 2-Beiner hat sein Herz an die beiden verloren und wartete schon sehnsüchtig auf die Vermittlungsfreigabe  Dort müssen sie sich nicht auf andere Frettchen, andere Haustiere oder Kinder einstellen, sondern dürfen einfach ihr Leben zu zweit mit ganz viel Zuwendung  vom neuen Dosenöffner genießen!





23.02.2014 – Schockierender Start ins Jahr
Ende letzten Jahres erreichte uns ein Anruf von einem anderen Tierheim. Sie haben über eine Bekannte von uns erfahren und fragten uns, ob wir für ca. 2 Wochen 4 Frettchen von einem Mitglied deren Tierschutzvereins aufnehmen können, der ins Krankenhaus muss. Normalerweise nehmen wir keine Urlaubsfrettchen auf, sondern halten den Platz lieber für Notfellchen frei, aber in diesem Fall haben wir eine Ausnahme gemacht und haben zugesagt. Als der Besitzer uns kurze Zeit später anrief, teilte er uns mit, dass ein Frettchen verstorben sei, es ginge noch um ein Trio, alle mittleren Alters und kastriert. Wir hatten einen prima Eindruck, der Mann schien sich wirklich auszukennen und seine Tiere zu lieben und so sagten wir zu, dass er die drei am 05.01.2014 für die ca. 2 Wochen bringen kann.
Als wir am 05.01. dann die Transportbox mit den drei Urlaubsfrettchen entgegen nahmen, stockte uns der Atem!! Anscheinend konnte sich der ältere Mann bereits seit langer Zeit nicht mehr um die Tiere kümmern und konnte den fatalen Gesundheitszustand überhaupt nicht mehr beurteilen. Er  hatte überhaupt nicht gesehen, was uns sofort ins Auge sprang, mir lief es eiskalt den Rücken herunter. Einer der Fähen quollen die Augen völlig entzündet aus den Augenhöhlen. Das Tier war völlig schlapp, mager, hatte auf dem Rücken kaum noch Fell. Ich hatte Angst, dass sie mir direkt auf dem Arm verstirbt. Als ich ihn total entsetzt fragte, was da los sei, zeigte sich, dass er es noch gar nicht bemerkt hatte!!! Wir gaben an, dass sie sofort in die Klinik muss. Er konnte dies nicht übernehmen, kannte wohl auch keine Klinik und bat uns, dass wir uns kümmern. Bei einem Tierarztbesuch ist es natürlich nicht geblieben. Neben Macchiatos grausamen Augen, haben alle drei schlechte Zähne, bei Coca mussten wir nach einigen Tagen Päppeln mit Fleischbrei eine Zahn-OP durchführen lassen, damit das arme Mäuschen überhaupt wieder richtig fressen konnte. Es wurde bei allen ein massiver Wurm- und Milbenbefall festgestellt, die Ohren haben bereits geblutet. Das Fell der drei glich eher einem zerrupften Waschlappen und auch die „wunderschöne Sonderfarbe Gelb“ von Coca, lies darauf schließen, dass die Ernährung eine Katastrophe gewesen sein muss.
Die ersten Wochen haben uns alles an Energie, Nerven und finanziellen Mitteln abverlangt. Lange Zeit hatten wir Angst, Macchiato zu verlieren. Nur durch das Entfernen ihrer Augen, konnten wir die Maus letztendlich retten. Wie sich schnell zeigte war Pepe alles andere als kastriert, wir fanden heraus, dass die beiden Fähen bereits ca. 2007 geboren wurden und das Schlimmste war, dass die Gruppe nicht einmal zusammen passte!! Der unkastrierte Rüde ließ natürlich nicht locker und die beiden alten, kranken Fähen waren nur noch am Schreien und es kam ständig zu bösen Auseinandersetzungen. Es ist uns unbegreiflich wie man all dies nicht erkennen konnte und auch die Tatsache, dass Frettchen Nr. 4 kurz zuvor verstorben war (Todesursache unbekannt, „lag eines Morgens tot da“) ließ uns nicht mehr schlafen. Auch ein weiteres Telefonat mit dem Besitzer zeigte, dass er die Situation überhaupt nicht wahrnahm. Er machte lediglich Pläne, wann er seine Tiere voraussichtlich wieder holen konnte?! Somit blieb uns nichts anderes übrig, als das Tierheim zu informieren, das den Kontakt hergestellt hatte. Der Schock saß dort genauso tief und es wurde direkt der Kontakt zum zuständigen Veterinäramt hergestellt.
Das Veterinäramt war in derselben Woche noch Vorort. Konnte uns zwar keine großartigen Auskünfte geben, aber wenige Tage später erhielten wir einen Anruf vom Besitzer! Er wollte kein Gespräch führen, teilte uns nur mit, dass die Tiere bei uns bleiben!
So überrascht und besorgt wir auch waren, in diesem Moment machte sich nur noch Erleichterung breit. Auch wenn wir erraten konnte, wie die kommenden Tage / Wochen bei uns aussehen würden, waren wir einfach nur froh, dass den Wusels nun geholfen wird und wir die Behandlungen nicht irgendwann aufgeben müssen, weil der Besitzer wieder auf der Matte steht.
 
Nun sind die 3 knappe zwei Monate bei uns.
Macchiato hatte es wirklich am Schlimmsten getroffen. Die Tierärztin gab an, solche Augen noch nicht gesehen zu haben. Diese waren völlig verwuchert und bereits vernarbt (sie muss bereits wochenlang so rum gelaufen zu sein). Macchiato war bereits blind, musste furchtbare Schmerzen haben und konnte die Augenlider nicht mal mehr schließen! Vor der OP, wurde ein komplettes Blutbild gemacht und Röntgenbilder angefertigt. Zum Glück gab es keine weiteren Auffälligkeiten. Nach dem Entfernen der Augen, ist Macchiato endlich wieder schmerzfrei! Sie schläft ganz entspannt, futtert wie ein kleiner Scheunendrescher, hat knapp 200g zugelegt und auch ihr Fell wächst wieder vollständig nach!! Wir sind so froh die richtige Entscheidung getroffen zu haben!
Macchiato kommt mit ihrer Behinderung prima zurecht! Sie findet nahezu jedes Klo treffsicher, wuselt richtig schnell durchs Zimmer, schrubbert sich durch die Röhre und liebt es die Bälle aus dem Bällebad zu klauen und zu verstecken
Auch Coca hat sich prima entwickelt und eingelebt. Der kleine Rockzipfelhänger ist wieder richtig weis geworden, frisst gut und ist so wahnsinnig verspielt und quirlig, dass man im Leben nicht glauben könnte, dass sie bereits 7 Jahre alt sein muss!! Uns Menschen gegenüber ist sie eine absolute Knutschmaus, alle anderen Frettchen außer ihrer Macchiato findet sie allerdings extrem doof und mutiert zur kleinen Zicke.
Die beiden Mäuse werden wir natürlich nicht trennen!  
Wenn sich die beiden weiterhin so toll entwickeln, können wir sie bald impfen lassen.
 
 
Ich werde Euch natürlich auf dem Laufenden halten.

Macchiato bei Einzug
 

Krallen bei allen vieeel zu lange. Rechts Coca's "Zähne"
 

völlig verdreckte und verklumpte Hinterfüße und zerrupftes Fell mit Gelbstich
 

In dieser Transportbox wurden die 3 gebracht!
 


Die beiden heute (Coca links, Macchiato rechts):

 

 

 

 





Website Besucherzähler
 
   
 
© 2017 by Frettchenhilfe Friends of Hope e.V.