Friends of Hope
  Suki
 

Suki
Portrait
 
Name Suki
Geschlecht weiblich
Geboren ca. 2015
Fell Siam / Zimt
Herkunft Privatabgabe
Vermittlungsstatus vermittelt


 
Update: Suki ist ausgezogen

Suki hat unsere Frettchenhilfe verlassen. Bei unserem Ex-Schützling Esmeralda sind alle Voraussetzungen für ein tolles und hoffentlich noch ganz langes Frettchenleben gegeben. Die neuen Futter-Geber haben genau das richtige Feingefühl und die Erfahrung, damit unser Hermelinchen richtig ankommen kann. Hier sind alle Daumen und Pfoten gedrückt, dass die Vergesellschaftung genauso souverän über die Bühne geht, wie das Probeschnuppern.

Wir werden unseren kleinen Wirbelwind hier sehr vermissen, aber freuen uns irrsinnig, dass Suki hoffentlich endlich ihre passende Familie gefunden hat.




 

 

Suki stellt sich vor, oder auch
„Vom Familienschreck zum Kuschelfrett“


Suki’s Besitzer hatten uns kontaktiert, da sie mit Suki, bzw. ihren Beißattacken nach rund 1,5 Jahren nervlich am Ende waren. Wir versuchten zunächst beratend zu unterstützen und haben uns die Situation Vorort angesehen. In Suki sahen wir ein dauergestresstes Frettchen, das völlig unter Strom stehend, sobald sie ihr Frettchengehege verließ, die Wohnung auf die kleinste Ecke hin checkte, als sei sie beim SEK. Keine Zeit um ausgelassen zu Spielen, keine Chance die Anspannung aufzulockern, für Suki alles irgendwie ein sehr ernstes Unterfangen … wer ihr in den Weg kam, war nicht wirklich sicher.

Als sich irgendwann weder Frauchen noch die vier Kinder mehr in die Nähe trauten, wurde die Situation für die Familie nicht mehr erträglich. Das führte zu weniger Auslauf im Haus und zu einer noch frustrierteren, unausgelasteten Suki. Das rege Treiben im Haus durch die Glastüre zu beobachten, schaffte in ihr noch mehr Unruhe. Als sie dann noch in einem unbeobachteten Moment entwischte und den gesamten Unterarm der jüngsten Tochter zerbiss, war für die Familie an eine weitere gemeinsame Zukunft mit Suki nicht mehr zu denken. 

Wenn ein Frettchen beißt, gibt es keine pauschale Lösung, denn es ist wichtig heraus zu finden, weshalb das Frettchen beißt. Es gibt viele Gründe und je nach dem, auch unterschiedliche Ansätze, wie man damit umgehen sollte. Daher hilft zu Beginn nur die genaue Beobachtung!

Suki machte im Gesamten den permanenten Eindruck als sei sie völlig reizüberflutet. Eine Umgebung die sie einfach nicht überlicken konnte, überforderte und stresste sie unheimlich.
Wir gaben der Maus bei uns also Zeit sich alles anzuschauen und sich ganz langsam daran zu gewöhnen. Waren wir zu „aufdringlich“ zeigte sie sofort mit den Zähnchen, was sie will und vor allem was nicht! Wenn wir den Kontakt aufnahmen, dann also erst mal prinzipiell mit einer Tube Multipaste in der Hand. Eskalationen und Stresssituationen vermeiden und dabei die nette Tante mit den Süßigkeiten spielen und Vertrauen aufbauen  Als Suki sich irgendwann entspannter zeigte, haben wir den Kontakt intensiviert. Stück für Stück und mit Erfolg.

Nun plötzlich platze der Knoten gänzlich und einige Wochen später ist aus Suki ein völlig entspanntes, glücklich muckerndes und wild rumhüpfendes Frettchen geworden! Sie spielt und das sogar völlig freundlich mit unseren Händen! Sie hat unglaublichen Spaß und ist eine totale Wasserratte. Wird sie im Spiel einmal zu übermütig, muss man ihr das ruhig und gelassen zeigen. Was bei Jungspunten an Erziehung funktioniert, führt bei der sensiblen Maus nur erneut zu Unsicherheit.

Es ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt, daher ist und bleibt Suki nichts für Anfänger und vor allem auch nichts für Kinder! Aber wer auf ihre Körpersprache achtet und sich auf sie einlässt, hat ein absolut tolles Frettchen mit Fun-Garantie. Mittlerweile genießt sie es sogar hin und wieder nach dem Paste-schlecken auf dem Schoß herumzurollen, sich zu schrubbern und Beinchen und Nacken kraulen zu lassen <3

Frettchen ist eben nicht gleich Frettchen! Die Stinker haben Persönlichkeiten und die müssen zu Mensch, Tier und der Umgebung passen.
Im letzten Zuhause hatte Suki eine erfolgreiche Vergesellschaftung mit Artgenossen hinter sich, auch wenn diese sich wohl gezogen hat und nicht gerade „geräuschlos“ über die Bühne ging. Auch hier zeigt sich das Suki-typische-Verhalten -> kenne ich nicht, kann ich nicht einschätzen, verunsichert mich, ich greife erst mal an. Die neuen Frettchenfreunde sollten also nicht unbedingt extrem ängstlich oder sehr sensibel sein 

Suki soll mittlerweile ca. 5-6 Jahre alt sein (wenn auch kaum zu glauben). Sie ist kastriert und nun auch geimpft und gechipt, bereit für einen Neustart. Es hat lange genug gedauert, bis Suki nun endlich einfach Suki sein und das auch genießen kann. Wird Zeit, dass sie ihr Happy End bekommt ...
 
Wer sich nun, wie wir, in unser Hermelinchen verliebt hat und der Meinung ist, dass er das passende Zuhause für Suki sein könnte, darf sich gerne mit einer kurzen Vorstellungsrunde bei uns melden. Suki freut sich auf Post 




  
 








 
-> Zurück zur Vermittlungsübersicht
 
   
 
© 2020 by Frettchenhilfe Friends of Hope e.V.