Friends of Hope
  Amy
 

Amy
Portrait


Name Amy
Geschlecht weiblich (sterilisiert)
Geboren  2006
Fell Iltis Hell / Kurzhaar
Herkunft Abgabe / privat
Charakter sehr liebe und neugierige Maus,
dem Menschen gegenüber ein echter Goldschatz,
gegenüber anderen Frettchen allerdings teils zickig
Vermittlungsstatus vermittelt



20.04.2013 - Der Auszug

Amy durfte heute unsere Pflegestelle verlassen!  Sie durfte zu einer bildhübschen, gleichaltrigen Fähe ziehen, die ihren Partner an den Krebs verloren hat. Ihr Herrchen war bereits seit einiger Zeit auf der Suche nach einem passenden Gefährten. Und so haben nun gleich 2 einsame Seelen einen neuen Partner gefunden. Wir hoffen, dass die Vergesellschaftung genauso problemlos verläuft wie das Probeschnuppern heute und wünschen Amy von Herzen alles Gute und viele schöne Kuschelstunden in ihrem neuen zu Hause!



11.04.2013 - Bereit für ein neues Leben

Wir haben gestern Amy's Kontrolluntersuchung auf Parasiten erfolgreich bestanden. Alle unerwünschten Untermieter wurden erfolgreich ausgerottet
Amy ist mittlerweile richtig aufgeblüht. Von dem armen, kränklichen, immer müden Frettchen ist nichts mehr übrig. Die Süße hat richtig Pfeffer im Hintern und ist zu einem echten "Wusel" mutiert. Wo sie zu Anfangs immer wieder schnell zurück in ihren schützenden Käfig wollte, hat sie mittlerweile überhaupt keine Lust mehr da drin zu sitzen und genießt jede Aufmerksamkeit!
Nun wird es Zeit, dass das süße Knopf-Auge endlich ein artgerechtes und verantwortungsvolles zu Hause bekommt!

Die Vermittlung erfolgt wie immer mit Schutzvertrag und gegen Schutzgebühr!

Wer Amy kennen lernen möchte, kann sich entweder über das Kontaktformular der Homepage oder direkt per Mail unter friends-of-hope@gmx.de mit uns in Verbindung setzen.

Amy freut sich auf Euren Besuch!





25.03.2013 – Amy wird „general überholt“
Amy hat sich in den ersten Tagen nach ihrem Einzug extrem matt gezeigt. Sie hat sehr viel geschlafen (sogar für Frettchenverhältnisse) und beim Freilauf war sie nach ca. 20 min schon so platt, dass sie direkt wieder in ihren Käfig stieg und sich in ihr Deckchen kuschelte. Daher haben wir ihr ein paar Tage Ruhe gegönnt, bevor wir sie zum Tierarzt schleiften.
Der war allerdings auch dringend nötig! Uns war ja schon aufgefallen, dass ihr Fell extrem stumpf und teilweise sehr licht ist. Und dafür, dass sie eigentlich ganz gut futtert war sie auch verhältnismäßig sehr dünn.
Daher hat uns die Untersuchung beim Tierarzt nicht überrascht: Die Ohrmilben haben unter dem Mikroskop Limbo getanzt und die Kotprobe war bis zum Rand voll mit Kokzidien. Das erklärt sowohl das Fell- als auch das Gewichtsproblem. Abgesehen von dem Parasitenbefall konnte aber glücklicherweise nichts Negatives fest gestellt werden.
Amy wurde nun also geimpft, gechippt und gegen Ohrmilben und Kokzidien behandelt. Schon jetzt zeigt sich Amy viel agiler und entspannter. Wenn nun die letzten Parasiten den Geist aufgeben, wird sich Amy vermutlich wie ein ganz neues Frettchen fühlen. In 2-3 Wochen werden wir nochmals eine Kotprobe untersuchen lassen, um sicher zu gehen, dass auch die letzten ungewollten Untermieter verschwunden sind.
Natürlich können wir erst dann Amy mit anderen Frettchen zusammen lassen und testen, wie sie auf ihre Artgenossen reagiert und sie auch erst dann zur Vermittlung freigeben.
Bis dahin werden wir Amy mit Köstlichkeiten, Leckerchen und Kuscheleinheiten verwöhnen, so dass sie schnell an Gewicht und Energie für ihr neues Leben zu nimmt. Amy ist so eine liebe Maus! Und wenn sie nach dem Multipaste-Schlabbern im Schoß liegt und sich putzt, schmilzt einem sofort das Herz. Wir sind wirklich froh, dass wir Amy helfen können und wenn wir unsere Hausaufgaben gut machen, werden wir auch für Amy ein Happy End finden.


 


 





18.03.2013 - Neuzugang Amy stellt sich vor

Amy's Geschichte ist etwas komplizierter und nicht in einem Satz zu beschreiben:

Die 2-Beiner, die Amy gestern zu uns brachten, haben sie und einen 1-jährigen Rüden über ein Online-Inserat bei Privatleuten entdeckt und beide übernommen. Allerdings hat sich Amy überhaupt nicht mit der bereits vorhandenen jungen Fähe verstanden. Die Vergesellschaftung wurde einige Tage versucht, bis die Situation zwischen den Fähen eskallierte und der schließlich mit einem Tierarztbesuch endete. Mit dem Rüden, mit dem Amy zusammen dort einzog, schien sie sich allerdings auch nicht wirklich gut zu verstehen. Kein Wunder, trennt ja ein Altersunterschied von 6 Jahren(!) die beiden. Die beiden Jung-Spunde waren einfach viel zu viel für die 7 Jahre alte Frettchendame. Amy war zunehmend gestresster und wurde gegenüber den anderen Frettchen immer aggressiver. Das Alter sieht man der Süßen schon etwas an und sie ist auch definitiv zu mager. Das Fell im Nacken ist sehr licht, wir gehen davon aus, dass sie wohl schon einige Rauffereien hat über sich ergehen lassen müssen.

Was uns allerdings sehr erschreckte war das, was man über ihre vorherigen Besitzer in Erfahrung brachte! Die 2-Beiner, die sie zu mir brachten, berichteten von einem eher provisorisch eingerichtetem Käfig ohne Spielzeug und WC. Auch war der Käfig nicht wirklich in die Wohnung integriert sondern eher zwischengeparkt und stand direkt neben Werkzeug und einer offenen Kreissäge! Die Menschen hatten wohl beide Frettchen auch erst seit gerade mal 4 Wochen. Als Abgabegrund wurde ein Umzug angegeben, deswegen wollten sie die Frettchen auch nicht zurück nehmen, falls die Vergesellschaftung nicht klappen sollte. Verblüffender Weise hatte die Frau knappe 2 Tage nach der Abgabe ein Inserat geschaltet, indem sie Frettchen suchte!! Sie wurde darauf angesprochen und entgegnete mit unglaubwürden Ausreden. Wir haben empfohlen das Ganze dem Veterinäramt zu berichten und weiterhin die Online-Inserate im Auge zu behalten.

Somit ist allerdings nicht sicher in wie weit alle vorausgehenden Informationen, die Amy's letzten Menschen bekamen, überhaupt korrekt sind. Sicher ist aber, dass Amy bereits 7 Jahre alt ist und keiner weis wieviele Stationen die arme Maus bereits hinter sich hat!!

Amy war gestern nach ihrer Ankunft erst mal richtig geplättet. Sie soll sich nun von den Strapazen und den vielen Umzügen erholen, wird gepäppelt und in den kommenden Tagen dem Tierarzt vorgestellt.

Sobald wir Amy ruhigen Gewissens einen weiteren Umzug zumuten können, suchen wir für die Süße einen finalen Rentnerplatz bei ruhigen und ebenfalls älteren Artgenossen. Mit dem Wanderpokal soll dann endgültig Schluss sein!

Natürlich halten wir Euch auf dem Laufenden.


 





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